Für Oberstufe, Studium, Referendariat sowie Fach- und Führungskräfte. Auch für internationale Arbeitskontexte.
Klausur. Examen. Masterarbeit. Kolloquium. Lehrprobe. Verhandlung. Konferenz. Rede. Interview. Auftritt. Transatlantisch, europäisch, weltweit.
Vor jeder dieser Aufgaben ein Gegenüber, das zuhört, kritisch fragt, das Thema sortiert, einordnet, beherrschbar macht. Im Gespräch, am Inhalt.
Punktuell. Fortlaufend über Monate. Das Eigentliche entsteht in der Dauer.
Wer die Wahrheit einer Sache prüfen will, muss sie im Gespräch erproben.
— nach Platon, Gorgias
Begeisterung für ein Thema kommt nicht aus dem Lehrbuch und nicht aus der Methode. Sie kommt aus dem Moment, in dem jemand eine Frage stellt, an der der Gegenstand sich öffnet, oder eine Antwort gibt, die andere Antworten erst möglich macht. Das ist die Bewegung, in der gelernt wird – auch in der Oberstufe, auch im Examen, auch in einem Briefing vor einer schwierigen Sitzung.
Hat man das, ist Methodik leicht. Operatoren, Argumentationsstrukturen, Klausurtechniken sind Werkzeug – wichtig, beherrschbar, schnell zu lernen, sobald die Sache klar ist. Sokrates nannte das Mäeutik: Gedanken, die schon da sind, ans Licht zu bringen. In dieser Tradition arbeite ich – an Themen aus Politik und Wirtschaft.
Studium an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Reading University in England, mit Schwerpunkten in Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, North American Cultural and Literary Studies und Kultursoziologie. Examensarbeit im Bereich politische Ideengeschichte, abgeschlossen mit Erstem und Zweitem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Über zehn Jahre Tätigkeit am Gymnasium in Nordrhein-Westfalen, in Sozialwissenschaften und Englisch, mit bilingualem Profil. Aufgewachsen in Norden an der ostfriesischen Küste, seit zehn Jahren in Köln zu Hause – eine Stadt mit langer liberaler Tradition, in der Offenheit keine Pose ist, sondern eine Form des Umgangs.
Die Felder, in denen ich arbeite, hängen zusammen: politisches Denken und ökonomische Ordnung, und die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen beide wirken. Mich interessiert ihre historische Tiefe mehr als ihre tagespolitische Oberfläche – die Frage, was eigentlich verhandelt wird, wenn wir über Politik und Wirtschaft sprechen, und welche älteren Bedeutungen in den Begriffen oft noch mitschwingen.
Daraus ist eine fachliche Begleitung entstanden, die sich an der Sache orientiert – auf Deutsch oder Englisch, je nachdem, in welcher Sprache das Thema zu Hause ist. Ein Thema gemeinsam durchgehen, nachfragen, einordnen, sprachlich schärfen. Manchmal sortiert sich beim Sprechen, was vorher unklar war. Manchmal verändert eine bessere Frage das ganze Bild.
Was sich unterscheidet, ist die Sache, an der gearbeitet wird – ob eine Klausur, eine Prüfung, eine Examensarbeit oder ein Briefing. Was gleich bleibt, ist die Art, wie gearbeitet wird: am Inhalt, im Gespräch.
Vor der Klausur, vor dem Abitur. Sozialwissenschaften, Politik, Wirtschaft – auch bilingual.
In der Oberstufe entscheidet, ob die Sache wirklich verstanden ist – die wirtschaftspolitische Frage, das soziologische Konzept, der politische Zusammenhang. Wer das hat, schreibt eine gute Klausur, ohne über Operatoren nachzudenken. Daran arbeiten wir: am Inhalt, an realen Aufgaben aus dem aktuellen Kurs, im Gespräch. Schwerpunkt Qualifikationsphase und Abiturvorbereitung in Nordrhein-Westfalen.
Mündliche Prüfung, Hausarbeit, Klausur – auch zwei Wochen vor dem Termin. Politikwissenschaft, Wirtschaft, Sozialwissenschaften.
Besonders als Sparringpartner vor mündlichen Prüfungen – ein Gegenüber, das die Inhalte kennt und mit dem sich im Gespräch herausarbeiten lässt, was am Stoff eigentlich auf dem Spiel steht. Wer die Sache fassen kann, besteht die Prüfung. Akademisches Schreiben auf Deutsch oder Englisch.
Examensarbeit, schriftliches Staatsexamen, Kolloquium, Unterrichtsentwurf.
Eigener Weg über Erste und Zweite Staatsprüfung, ZfsL-Erfahrung, Tätigkeit als Fachlehrer mit bilingualem Profil – Sozialwissenschaften und Englisch. Inhaltlich auf der Höhe des aktuellen Diskurses, methodisch nüchtern. Inhalte aufarbeiten, an denen die Prüfung sich entscheidet. Mündliche und schriftliche Prüfungen im Gespräch vorbereiten.
Vor einer Sitzung, einem Briefing, einer Verhandlung, einer Diskussion oder einem öffentlichen Auftritt – auch in englischer Arbeitssprache.
Wer politisch-wirtschaftliche Entscheidungen mitträgt oder kommentiert, kennt die Erfahrung: ein Thema, das man oft genug aus der Distanz betrachtet hat, will an einem Punkt anders durchdrungen werden – ruhig, ohne Beratungsdruck, ohne den Zwang, am Ende eine Empfehlung in der Hand zu haben. Ein Gegenüber, an dem sich eine Frage abarbeiten lässt. Auf Deutsch oder Englisch.
Notizen zu Fragen, die mich beschäftigen – die in Klausuren, Examensarbeiten und Sitzungen wiederkehren, ohne dass sie dort gestellt werden. Die Werkstatt ist nicht das Angebot, aber sie ist seine Quelle.
Generative KI verschiebt gerade die Grenze zwischen dem, was Maschinen können, und dem, was Menschen tun. Sie greift den Kern dessen an, woran ich täglich arbeite: die Fähigkeit, eine Sache durch Sprache zu durchdringen. Was davon bleibt, wenn jeder Text auf Knopfdruck geschrieben werden kann?
Vermutlich genau das, was Schule und Universität gerade verlieren – die langsame, geteilte Erfahrung, eine Frage gemeinsam zu durchdenken. KI verstärkt einen Bedarf, den sie zugleich verschleiert: den Bedarf nach Räumen, in denen Menschen sich an einem Inhalt abarbeiten, ohne abgekürzt zu werden. In meiner Arbeit gehört KI dazu – als Werkzeug, nicht als Ersatz für die Anstrengung des Verstehens.
Drei Begriffe, die in den letzten Jahren gleichzeitig an Bedeutung und an Klarheit verloren haben. Souveränität meint heute mal die Selbstbestimmung eines Staates, mal die Verteidigungsfähigkeit eines Bündnisses, mal die wirtschaftliche Unabhängigkeit eines Kontinents. Sicherheit reicht von der militärischen über die soziale bis zur kognitiven. Und der Liberalismus, der lange als Konsens galt, sucht gerade nach Antworten auf Fragen, die er sich selbst kaum stellte.
Wer heute über Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft redet, redet immer auch über diese drei. Sie miteinander zu verbinden – und auseinanderzuhalten – ist eine der Aufgaben, die in jeder anspruchsvollen Klausur, in jedem ernsthaften Briefing wiederkehrt.
Der heutige Erfolgsbegriff meint fast immer Bewegung: Steigerung, Optimierung, das nächste Ziel. Die ältere Bedeutung – das Gelingen einer Sache, das Ankommen, das Maß, das einer Sache angemessen ist – ist fast verloren gegangen. Was wir „Erfolg" nennen, hängt davon ab, ob wir das eine oder das andere meinen.
Diese Unterscheidung berührt sehr Verschiedenes: das eigene Berufsleben, die Erziehungsfrage, die Diskussion um Wachstum und Wohlstand, die Debatte um Leistungsdruck in der Schule. In meiner Arbeit übersetzt sie sich in eine einfache Haltung: Wer mit mir arbeitet, soll nicht schneller werden, sondern tiefer.
Mit zwei Kindern wird die Frage nach dem, was am Ende zählt, alltagstauglich. Sie meint nicht das Lebensende, sondern den Maßstab, an dem tägliche Entscheidungen sich messen – wie viel Zeit, wie viel Aufmerksamkeit, welche Sorgfalt im Umgang mit anderen.
Mein Eindruck: Wer in dieser Frage einigermaßen Klarheit hat, arbeitet anders. Konzentrierter, freier, weniger getrieben. Das schlägt sich nieder – im Unterricht, im Gespräch mit Klienten, im Rest des Lebens. Es ist nicht die zentrale Frage einer Begleitung. Aber es ist der Hintergrund, vor dem ich arbeite.
Ausgangspunkt ist der Inhalt, nicht die Methode. Wer eine Sache wirklich verstanden hat, schreibt eine gute Klausur, hält eine gute Prüfung, trägt einen guten Vortrag. Methodik kommt dazu – Operatoren, Argumentationsstrukturen, Klausurtechniken sind Werkzeug, das beherrscht werden will und das ich auch vermittle. Aber das eigentliche Niveau entsteht aus der Arbeit am Inhalt. Hintergrund ist über zehn Jahre Tätigkeit in der gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen, mit Erfahrung in Konzeption und Bewertung von Abiturprüfungen.
Schwerpunktmäßig die Qualifikationsphase 1 und 2 sowie Abiturvorbereitung in Nordrhein-Westfalen; Studium von Bachelor bis Examen in politik- und wirtschaftsnahen Fächern; Lehramtsanwärter im Referendariat; sowie Fach- und Führungskräfte mit politischem, wirtschaftlichem oder internationalem Arbeitsschwerpunkt. Kontinuierliche Begleitung in der Oberstufe kann auch ab Klasse 10 beginnen.
Am Anfang steht das Erstgespräch, in dem sich klären lässt, woran gearbeitet werden soll und in welchem Format. Eine einzelne Sitzung beginnt in der Regel mit dem konkreten Material – einer Klausur, einem Entwurf, einer Fragestellung – und arbeitet an der Stelle, an der es hakt. Zwischen den Sitzungen gibt es, wo es sinnvoll ist, eine kleine Aufgabe oder einen Text zur Vorbereitung. Bei kontinuierlicher Begleitung entsteht über die Zeit ein roter Faden; bei punktueller Vorbereitung steht ein klar umrissenes Ziel im Mittelpunkt.
Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich, telefonisch oder per Video, etwa zwanzig Minuten. Es dient dazu, das Anliegen zu verstehen, einzuschätzen, ob und wie sich daran arbeiten lässt, und das passende Format zu finden. Eine Verpflichtung zu einer weiteren Zusammenarbeit entsteht daraus nicht.
Das hängt vom Bedarf ab. Wer kurz vor einer Klausur oder Prüfung steht, profitiert oft von zwei bis drei gezielten Sitzungen. Wo es um längerfristigen Aufbau geht – über ein Semester, ein Schuljahr, eine Prüfungsphase –, ergibt eine kontinuierliche Begleitung mehr Sinn. Die Paketlogik bildet beides ab; im Erstgespräch lässt sich der Umfang realistisch einschätzen.
Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten. Wo es der Gegenstand verlangt – etwa beim Durchgehen einer vollständigen Klausur oder bei intensiver Prüfungsvorbereitung –, ist auch eine längere Einheit möglich. Das wird vorab abgestimmt.
Gearbeitet wird in Paketen statt in einzelnen Stunden, weil sich Wirkung erst über mehrere Sitzungen entfaltet. Für Oberstufe, Studium und Referendariat sind die Pakete auf der Seite ausgewiesen – von einer kurzen, gezielten Vorbereitung bis zur intensiveren Begleitung. Für Fach- und Führungskräfte richtet sich der Umfang nach dem Anlass und wird im Erstgespräch besprochen. Es fällt keine Umsatzsteuer an (Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG).
Ja, wenn die Gruppe zusammenpasst. Sinnvoll ist das vor allem, wenn zwei bis vier Personen am selben Gegenstand arbeiten – etwa ein Kurs, der sich gemeinsam auf dieselbe Klausur vorbereitet, oder eine Lerngruppe aus dem Studium. Wo Niveau und Ziel zu weit auseinanderliegen, leidet die Tiefe, auf die es hier ankommt; dann ist Einzelarbeit der bessere Weg. Ob eine Gruppe trägt und wie sie abgerechnet wird, klären wir im Erstgespräch.
Beides möglich. Persönliche Sitzungen in Köln, online über die üblichen Plattformen. Die Arbeit am Material funktioniert in beiden Formaten gut; viele Begleitungen laufen ganz oder teilweise online.
Ja. Alle Formate können vollständig auf Englisch stattfinden – nicht als Sprachkurs, sondern als Arbeitssprache für die jeweiligen Inhalte. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn eine Prüfung, eine Arbeit oder ein Auftritt selbst auf Englisch erfolgt.
Bei Minderjährigen erfolgt die Anmeldung über die Eltern oder Erziehungsberechtigten, und mit ihnen werden auch die Rahmenbedingungen besprochen. Die inhaltliche Arbeit findet mit der Schülerin oder dem Schüler statt. Auf Wunsch gibt es eine kurze Rückmeldung an die Eltern darüber, woran gearbeitet wird – ohne dass dabei das Vertrauen aus der Arbeit selbst berührt wird.
Termine lassen sich verschieben; eine frühzeitige Absage ist unproblematisch. Maßgeblich ist eine rechtzeitige Information, in der Regel bis zum Vortag, damit die Zeit anderweitig vergeben werden kann. Die genauen Bedingungen werden vor Beginn der Zusammenarbeit besprochen und schriftlich festgehalten.
Was in den Sitzungen besprochen wird, bleibt vertraulich. Das gilt für alle Bereiche, besonders aber für die Arbeit mit Fach- und Führungskräften, wo Unterlagen, Positionen oder anstehende Auftritte berührt sein können. Personenbezogene Daten werden nur erhoben, soweit sie für die Zusammenarbeit nötig sind; Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
KI-Werkzeuge werden als Recherche-, Schreib- und Reflexionsmittel eingesetzt – nicht als Ersatz für eigenes Denken. Wo sie sinnvoll sind, gehört das kritische Prüfen ihrer Ergebnisse zur Arbeit dazu. Auf Anfrage ist der Umgang mit KI auch als eigener Themenschwerpunkt buchbar.
Das Angebot richtet sich nicht an Schülerinnen und Schüler der Schule, an der Arne Janssen als Lehrkraft tätig ist. Die Tätigkeit erfolgt als Privatperson, getrennt vom Hauptberuf.
Wer überlegt, ob das Angebot passt – einfach schreiben. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich, telefonisch oder per Video, etwa zwanzig Minuten. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Das Angebot richtet sich nicht an Schülerinnen und Schüler der Schule, an der Arne Janssen als Lehrkraft tätig ist. Die Tätigkeit erfolgt als Privatperson, getrennt vom Hauptberuf.
Angaben gemäß § 5 DDG
Arne Janssen
c/o IP-Management #10366
Ludwig-Erhard-Str. 18
20459 Hamburg
Kontakt
E-Mail: kontakt@horizont-pw.de
Kontaktaufnahme bevorzugt per E-Mail.
Umsatzsteuer
Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Verantwortlich für den Inhalt
Arne Janssen, Anschrift wie oben.
Das Angebot wird als selbständige Nebentätigkeit geführt, getrennt vom Hauptberuf. Es richtet sich nicht an Schülerinnen und Schüler der Schule, an der Arne Janssen als Lehrkraft tätig ist.
Stand: Mai 2026
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Stand: Mai 2026
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